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Sehr geehrte Frau von der Leyen

6 Oktober 2009

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

Ihre politischen Ansichten und Vorhaben bezüglich des Internets
machen mir Mut und zeugen von Kompetenz. Solche widerlichen Bilder
sind pervers und gehören bestraft. Es darf nicht sein, dass das Netz
ein rechtsfreier Raum bleibt, und es wird Zeit, dass solcher Schund
mit allen Mitteln zensiert wird. Die Art, wie sie KiPos jetzt
bekämpfen, ist vorbildlich! Sich hinter der Anonymität im Netz zu
verstecken, hilft niemandem, und es wird Zeit, dass sich das
Gesetz einschlägiger Seiten annimmt, bevor sich eine solche URL
herumspricht! Nicht auszudenken, welcher Schaden entstehen kann,
wenn unbescholtene Bürger (oder Kinder!) auf soetwas stoßen. Doch
wenn so engagierte Gesetzgeber wie sie, Frau von der Leyen,
an der Spitze sind, habe ich Hoffnung, dass die Perversen nicht
weiterhin ihren Willen bekommen. Ich hoffe inständig, dass sie nicht
zu viel Kritik einstecken müssen und drücke die Daumen, dass sie
wiedergewählt werden! Ich weiß jedenfalls, wo ich mein Kreuz mache.

PS: Nur jede 2. Zeile ist ernst gemeint :)

(Quelle: Lachschon)

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Spam, spam, spam

9 August 2008

Da logge ich mich heute nach ein paar Wochen mal wieder in meinen GMX E-Mail Account ein und was denke ich mir? Zum Glück habe ich eine E-Mail Adresse, die nur einen Zweck erfüllt: Auffangbecken für Spam Mails.

spam

Die Adresse habe ich vor einigen Jahren registriert, ich glaube es war sogar meine erste E-Mail Adresse. Diese Adresse hat mittlerweile leider keinen praktischen Nutzen mehr; wer hat schon Lust, sich jeden Tag durch hunderte Spam Mails zu klicken?

Schade, dass es damals noch keine Dienste wie Jetable gab und ich munter meine E-Mail Adresse verteilt habe.

Und genau das ist das Problem! Achtest Du nicht darauf, wem Du Deine E-Mail Adresse gibst, hast Du früher oder später eine spamverseuchte Mailbox!

Deshalb habe ich folgenden Tipp: Wenn Du Dich z.B. irgendwo registrieren musst, Du also Deine E-Mail Adresse angibst, zu der ein Aktivierungslink geschickt wird, dann nutze doch einfach einen Dienst wie Jetable und niemand erfährt Deine wirkliche E-Mail Adresse. Wie das geht? Bei Jetable kannst Du Dir kostenlos eine temporäre E-Mail Adresse generieren lassen. Diese Adresse kannst Du dann in solchen Fällen benutzen und die E-Mails werden von Jetable an Deine richtige E-Mail Adresse weitergeleitet.

Und so geht es:

Du rufst Jetable unter http://www.jetable.org/de auf,

spam1

gibst Deine E-Mail Adresse und die Dauer, für die die generierte E-Mail Adresse gültig sein soll, ein.

Dann klickst Du auf „Temporäre E-Mailadresse erstellen!“ und schon bekommst du auf der nächsten Seite die frisch generierte Adresse angezeigt.

spam2

Diese E-Mail Adresse benutzt Du jetzt einfach überall und nach der von Dir gewählten Gültigkeitsdauer wird sie automatisch gelöscht.

Jetable ist also eine einfache und schnelle Möglichkeit das Problem Spam einigermaßen in den Griff zu bekommen. Rückwirkend bringt es natürlich nichts, aber Vorsorge kann bekanntlich ja nicht schaden :-) !

Übrigens: Es gibt auch die Möglichkeit das Jetable Firefox Plugin zu benutzen, das endlich für die neuen Firefox Versionen (2.x und 3.x) verfügbar ist. Damit ist es möglich, direkt in einem E-Mail Eingabefeld mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufzurufen und dort eine Jetable E-Mail zu generieren. Einfach mal testen!

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Die Postbank hat keinen Kalender

16 Januar 2008

Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, was mir vor ein paar Tagen zum zweiten Mal passiert ist.

Aber zuerst die Vorgeschichte:
Die Postbank hat ein Produkt namens Giro plus.
Dabei handelt es sich um ein Konto, bei dem man
0,00 € Kontoführungsgebühr*
bezahlen muss. Natürlich befindet sich am Ende ein Stern und unten auf der Seite findet man
* ab einem monatlichen bargeldlosen Geldeingang von 1.250 € (Gehalt, Mieteinnahmen, Rente, etc.). (ansonsten kostet das Konto 5,90€ im Monat).

Da ich diese Bedingung erfülle, müsste ich doch eigentlich ein kostenloses Konto haben…oder?

Naja, generell stimmt das auch, wenn da nicht einer der folgenden zwei Fälle eintreten würde:

  • Die Entwickler der genialen Postbank Abrechnungssoftware haben den Hilferuf von Bodo Tasche nicht gelesen ODER
  • Die Angestellten der Postbank haben keinen Kalender oder können ihn nicht lesen

Der Leser möge nach der gleich folgenden E-Mail selbst entscheiden, welche Möglichkeit in Betracht kommt.

Jedenfalls ist mir vor einem halben Jahr auf meinem Kontoauszug eine Buchung von ca. 18€ aufgefallen. Als Verwendungszweck war Zinsen/Entgelt angegeben. Da ich meinen Dispokredit nicht nutze, war ich etwas skeptisch was diese „Gebühr“ betraf.

Ich rechnete nach – was für ein unglaublicher Zufall:
5,90€ (die Kontoführungsgebühren für jemanden, der einen Geldeingang von weniger als 1250€ im Monat hat) * 3 = ca. 18€.
Also schrieb ich eine E-Mail an den Postbank Service um herauszufinden, ob meine wahnwitzige Vermutung wohl stimmen könnte, dass mir 3 Monate lang fälschlicherweise Kontoführungsgebühren berechnet wurden.

Die E-Mail habe ich leider nicht mehr, aber dafür die Antwort, die natürlich mehr als eine Woche benötigte. Wenn man sich allerdings anschaut, welche riesigen Nachforschungen und Bemühungen diese E-Mail wohl in Anspruch genommen haben, versteht man die lange Wartezeit durchaus.
Zitat:

Guten Tag Herr Lippling,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Die Kontoführungsentgelte, die jetzt abgebucht wurden, sind die Entgelte für die Monate April, Mai und Juni 2007.
Diese Entgelte beinhalten Kontoführung, Porto und Sollzinsen. Eine genaue Auflistung der einzelnen Entgelte entnehmen Sie bitte der Anlage im Kontoauszug.
Wir führen Ihr Girokonto bei einem monatlichen Zahlungseingang ab 1.250 Euro entgeltfrei. Bei einem monatlichen Zahlungseingang unter 1.250 Euro berechnen wir ein Entgelt von 5,90 Euro pro Monat.
In allen drei Monaten konnte ich keinen Zahlungseingang in Höhe von 1.250 Euro feststellen. Bitte überprüfen Sie noch einmal Ihre Kontoauszüge.
Das Modell unseres Girokontos beruht auf dem regelmäßigen Zahlungseingang zwischen dem jeweils Ersten und Letzten eines Kalendermonats. Ausgenommen sind hier Bareinzahlungen sowie Umbuchungen vom Tagesgeldkonto oder Sparkonto.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Zahlungsüberschneidungen nicht berücksichtigen können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Postbank E-Mail Team

Vermutung bestätigt!

Nach Anjas Vorbild (so hieß die Angestellte des Postbank E-Mail Teams) habe ich also auch eine intensive Recherche durchgeführt, die natürlich nicht im entferntesten an ihre Untersuchungen herankommen würde, da Postbank Mitarbeiter natürlich an viel mehr Informationen kommen als ich.

Aber gut, ein Versuch war es wert. Ich ging auf die Postbank Seite und wählte mich in das Onlinebanking-System ein. Durch einen Klick auf Kontoumsätze, Zeitraum alle Umsätze war ich schlauer. In den Monaten April, Mai und Juni hatte ich natürlich einen Geldeingang von mehr als 1250€, ansonsten hätte sich meine Vermieterin bestimmt bei mir gemeldet und nach der Miete gefragt.

Nun, sei es drum. Ich habe natürlich sofort eine E-Mail zurückgeschickt, in der ich Anja die Ergebnisse meiner Untersuchung mitteilte.
Anja gab auf und schrieb (anscheinend ohne zu wissen, wie denn wohl das Geschlecht eines Alexanders sein könnte – ok, den Namen hatte sie ja inzwischen vergessen):

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ich habe Ihr Anliegen an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet. Sie erhalten schnellstmöglich eine Antwort – in der Regel auf dem Postweg. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Postbank E-Mail Team

Nach einigen Tagen bekam ich analoge Post (die ich leider schon in den Papierkorb befördert habe), in der die Fachabteilung den Sachverhalt gründlich geprüft habe und zu dem Schluss gekommen sei, dass da wohl ein Fehler passiert sein müsse. Beeindruckt von dieser erbrachten Schlussfolgerung las ich etwas fassungslos die abschließenden Worte, die ich leider nur sinngemäß wiedergeben kann.


Die fehlenden Berechnungen sind darauf zurückzuführen, dass Sie immer am Ende des Monats ihr Gehalt bekommen und deshalb das Geld nicht mehr richtig im Abrechnungsmonat geltend gemacht werden kann. Um diesem Problem in Zukunft zu entgehen, bitten Sie ihren Arbeitgeber, das Geld früher zu überweisen.

Nach dem letzten Satz fiel mir fast das Blatt aus der Hand. Ich soll meinem Arbeitgeber sagen „überweisen Sie mir das Gehalt bitte früher“, weil die Postbank nicht in der Lage ist, mein Geld vernünftig zu verbuchen, wenn es am 28/29/30 auf dem Konto eingeht??

Mir fehlten die Worte, aber ich war froh, dass ich das Geld ein paar Tage später wieder auf dem Konto hatte.

Da fragt man sich „Wieso kündigt du bei der Postbank nicht einfach dein Konto und wechselst zu einer anderen Bank?“ Naja, jeder verdient eine zweite Chance und Fehler passieren nunmal.

Bleibt nur noch abschließend die Frage: „Wieso kommst du erst jetzt darauf, dafür einen Beitrag zu schreiben?“

Anfang Januar 2008 fand ich eine Abbuchung von 11,80€ mit dem Verwendungszweck Zinsen/Entgelt in meinem Kontoauszug…

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Kaufen, kaufen, kaufen

24 November 2007

Am 30.11.2007 erscheint sie endlich: die CD, auf die alle gewartet haben ;-)

http://www.musicload.de/item.ml?releaseid=2964783_2

Also: holen und reinhören!!

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DB2 Fehlermeldung

17 September 2007

Hallo zusammen,
ich eröffne meine Blog mit einem Fehler, der mir auf der Arbeit begegnet ist.
Da soll nochmal jemand sagen, dass IBM schwer verständliche Fehlermeldungen in seine Produkte einbaut :-) :

SQL1018N Der im Befehl CATALOG NODE angegebene Knotenname „DBSERVER“ ist bereits vorhanden.

Erklärung:

Der Knotenname, der im Parameter nodename des Befehls CATALOG
NODE angegeben wurde, ist bereits im Knotenverzeichnis des
Dateisystems katalogisiert.

Der Befehl kann nicht verarbeitet werden.

Benutzeraktion:

Wurde der Parameter für den Knotennamen korrekt eingegeben,
setzen Sie die Verarbeitung fort.

Entkatalogisieren Sie den Knoten im Knotenverzeichnis, wenn die
Informationen des katalogisierten Knotens nicht mehr gültig sind,
und wiederholen Sie den Befehl. Sind die Informationen des
katalogisierten Knotens gültig, definieren Sie einen neuen
Knotennamen, und wiederholen Sie den Befehl mit dem neuen
Knotennamen.

….

Den kursiven Teil muss man möglicherweise 2x lesen…:-).